Advanced Life Support

Der medizinische Notfall beim erwachsenen Patienten

ADVANCED LIFE SUPPORT versetzt alle Mitarbeiter eines Praxisteams in die Lage, einen medizinischen Notfall beim erwachsenen Patienten eigenständig zu erkennen und indizierte Maßnahmen zur Wiederherstellung und Stabilisierung der Vitalfunktionen einzuleiten. Das Kurskonzept holt sie auf Ihrem teamspezifischen Kompetenzlevel ab, verfestigt Ihre vorhandenen Kompetenzen und erweitert individuell ihre persönliche Handlungskompetenz.

Teilnehmer: Ärztliches und assistierendes Personal, 10 Teilnehmer je Trainingsgruppe (bei mehr als 10 Teilnehmern Einsatz mehrerer Referenten). Notfallmedizinische Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich.

Dauer des Trainings: 3,0 bis 4,0 h

  • Organisation von Notfallmaßnahmen unter Berücksichtigung des Arbeitsumfelds in der Praxis und der verfügbaren Ressourcen
  • Initiierung und Umsetzung der Rettungskette
  • Kennenlernen von Notfallalgorithmen
  • Notfallmedizinische Diagnosestellung
  • Kennenlernen und sicheres Beherrschen der praxiseigenen Notfallausstattung
  • Anwendung indizierter Maßnahmen einschließlich der Nutzung eines Automatischen Externen Defibrillators (AED) gemäß aktueller Notfall- und Wiederbelebungsrichtlinien des European Resuscitation Council (ERC)
  • Öffnen, Freihalten und Sichern der Atemwege beim Patienten
  • Anwendung von Hilfsmitteln zur Atemwegssicherung (z.B. Guedeltubus)
  • Anwendung von Atemwegshilfen (z.B. Larynxtubus), lower und high fidelity Simulationsphantomen
  • Bearbeitung vollständiger, komplexer Notfallsituationen in simulierten Szenarien (Fallbeispiel)
  • Erlernen einer sicheren notfallgerechten Kommunikation
  • Schließen des Kommunikationskreislaufs
  • Trainieren der Interaktion der Helfer in einer Notfallsituation
  • Systematische Reflektion durch Debriefing
  • Erleben und Stärkung der eigenen Handlungsfähigkeit
  • Erkennen und Beeinflussen eigener Stärken, Schwächen, Grenzen und Bedürfnisse in Bezug auf das medizinische Notfallmanagement
  • Verbesserung von Sicherheit, Selbstreflektion und Eigenständigkeit insbesondere in kritischen Situationen
  • Teambuilding durch gemeinsame Bewältigung einer Notfallsituation
  • Erhöhung der Kommunikationsbereitschaft
  • Verbesserung der Kommunikationsqualität
  • Stärkung der Vertrauensgrundlage in der Zusammenarbeit

Die genauen Inhalte des Trainings können je nach fachärztlicher Ausrichtung der Praxis bzw. Indikation variieren und werden vorab auf die Anforderung der Praxis abgestimmt. Teilnehmer erhalten umfangreiches Material zur Nachbereitung des Trainings sowie eine individuelle Teilnahmebescheinigung.

Wallmeyer verwendet ausschließlich eigenes Trainingsequipment neuester Generation.

Pediatric Advanced Life Support

Der medizinische Notfall beim Kind

Jeder medizinische Notfall in der Arztpraxis bedeutet für das Praxisteam eine große fachliche und persönliche Herausforderung. Wenn es sich bei dem Patienten um ein Kind oder Baby handelt, kommen weitere Faktoren hinzu, die für die Beherrschung des Notfalls entscheidend sein können. PEDIATRIC ADVANCED LIFE SUPPORT versetzt alle Mitarbeiter eines Praxisteams in die Lage, einen medizinischen Notfall beim Kind eigenständig zu erkennen und indizierte Maßnahmen zur Wiederherstellung und Stabilisierung der Vitalfunktionen einzuleiten.

Teilnehmer: Ärztliches und assistierendes Personal, 10 Teilnehmer je Trainingsgruppe (bei mehr als 10 Teilnehmern Einsatz mehrerer Referenten). Notfallmedizinische Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich.

Dauer des Trainings: 3,0 bis 4,0 h

  • Organisation von Notfallmaßnahmen unter Berücksichtigung des Arbeitsumfelds in der Praxis und der verfügbaren Ressourcen
  • Initiierung und Umsetzung der Rettungskette
  • Entwicklungsphasen und Einteilung im Säuglings-/Kindesalter gemäß European Resuscitation Council (ERC)
  • Kennenlernen von Notfallalgorithmen
  • Notfallmedizinische Diagnosestellung
  • Anwendung indizierter Maßnahmen einschließlich Herzdruckmassage und Nutzung eines Automatischen Externen Defibrillators (AED) gemäß aktueller Notfall- und Wiederbelebungsrichtlinien des European Resuscitation Council (ERC)
  • Vorgehen bei Fremdkörperaspiration, Verbrennungen, stark blutenden Wunden
  • Vorgehen bei hämorragischem Schock, Basis-Schocktherapie, Einleitung und Vorbereitung erweiterter (invasiver) Maßnahmen Öffnen, Freihalten und Sichern der Atemwege beim Säugling/Kind
  • Anwendung von Hilfsmitteln zur Atemwegssicherung (z.B. Guedeltubus)
  • Anwendung von Atemwegshilfen (z.B. Larynxtubus) in Trainingssituationen und simulierten Notfallszenarien
  • Kennenlernen und sicheres Beherrschen der praxiseigenen Notfallausstattung
  • Erlernen einer sicheren notfallgerechten Kommunikation
  • Schließen des Kommunikationskreislaufs
  • Trainieren der Interaktion der Helfer in einer Notfallsituation
  • Systematische Reflektion durch Debriefing
  • Einbeziehung der Kindseltern in die Kommunikations- und Handlungsabläufe
  • Erleben und Stärkung der eigenen Handlungsfähigkeit
  • Erkennen und Beeinflussen eigener Stärken, Schwächen, Grenzen und Bedürfnisse in Bezug auf das medizinische Notfallmanagement
  • Verbesserung von Sicherheit, Selbstreflektion und Eigenständigkeit insbesondere in kritischen Situationen
  • Teambuilding durch gemeinsame Bewältigung einer Notfallsituation
  • Erhöhung der Kommunikationsbereitschaft
  • Verbesserung der Kommunikationsqualität
  • Stärkung der Vertrauensgrundlage in der Zusammenarbeit

Zusätzlich geht das Training auf den Aspekt der Kindeswohlgefährdung ein, beschreibt mögliche Anzeichen und Handlungsschritte.

Die genauen Inhalte des Trainings können je nach fachärztlicher Ausrichtung der Praxis bzw. Indikation variieren und werden vorab auf die Anforderung der Praxis abgestimmt.

Teilnehmer erhalten umfangreiches Material zur Nachbereitung des Trainings sowie eine individuelle Teilnahmebescheinigung.

Wallmeyer verwendet ausschließlich eigenes Trainingsequipment neuester Generation (u.a. CC-Trainingsdummys der Firma Ambu® in altersspezifischer Ausführung).

CPR-Trainer

Lernen + Lehren = Leben retten

Sage es mir, und ich vergesse es.
Zeige es mir, und ich erinnere mich.
Lass es mich tun, und ich behalte es. - Konfuzius

Mit Wallmeyer CPR-TRAINER bringen Pharmareferenten eine neue Qualität in ihre Kundenbeziehungen und schaffen echten Mehrwert für Ärztinnen, Ärzte und ihre Teams: Als zertifizierte Trainer bereiten sie ärztliches und assistierendes Personal in der Arztpraxis eigenständig auf den medizinischen Notfall in ihrer Indikation vor.

Zielgruppe: Staatlich geprüfte Pharmareferentinnen und Pharmareferenten, die für und mit ihren Kunden praxisinterne, indikationsbezogene Notfalltrainings durchführen wollen.

Dauer des Trainings: 16,0 h (2,5 Tage), als Inhouse-Seminar, Hotel-Seminar oder in der Wallmeyer Akademie in Dortmund durchführbar.

Zertifikat: Wallmeyer CPR-TRAINER schließt die Zertifizierung der American Heart Association als AHA-Instructor für den Kurs AHA-Heartsaver AED ein.

  • Grundwissen: Erlernen, Durchführen und Vertiefen aller Einzelmaßnahmen der leitliniengerechten Notfallbehandlung
  • Anwendungssicherheit: Kennenlernen und Einsatz von Devices
  • Vertiefung der Inhalte anhand von Fallbeispielen im Team: Organisation von medizinischen Notfällen in der Rolle eines Nothelfers
  • Train the trainer: Durchführung eines kompletten Notfalltrainings in der Rolle des Trainers (Ablauf, Didaktik, Anwendung)
  • Umgang mit Störfaktoren bei der Seminardurchführung 
  • Beurteilung der eigenen Trainingskompetenz durch Debriefing
  • Notfalllogistik und -organisation
  • Basisdiagnostik im Notfall nach ABCDE
  • AHA-Leitlinien BLS inkl. Verwendung eines automatisierten externen Defibrillators (AED).
  • Inhalt und Verwendung der Notfallausstattung einer Arztpraxis
  • Entstehung und Bedeutung der ILCOR-Leitlinien
  • Didaktische Aspekte der Seminardurchführung und Gruppenleitung

HRM-Trainer

Patientensicherheit durch Hygiene Risiko Management

Zu den vermeidbaren Risiken des Praxisbetriebs zählen vor allem Infektionen, die sich Patienten (und Personal) durch Fehler in der Praxishygiene zuziehen. Die Erkennung, Erfassung, Bewertung und gezielte Kontrolle dieser Infektionsrisiken stellt hohe Anforderungen an die Praxisleitung und das gesamte Praxisteam. Ab sofort können sie sich bei der Risikominimierung auf die Unterstützung durch Hygiene Risiko Management-Trainings verlassen, die neben allgemeinen Maßnahmen zur Verbesserung der Hygiene auf Besonderheiten der jeweiligen fachlichen Ausrichtung in ihrer Indikation der Praxis eingehen. Als zertifizierte HRM-TRAINER schaffen Pharmareferenten greifbaren Mehrwert für Ärztinnen, Ärzte und ihre Teams: Das Risiko vermeidbarer Infektionen kann gesenkt und die Sicherheit von Patienten und Personal signifikant verbessert werden.

Zielgruppe: Staatlich geprüfte Pharmareferentinnen und Pharmareferenten, die für und mit ihren Kunden praxisinterne Hygiene-Trainings in ihrer Indikation durchführen wollen.

Dauer des Trainings: 16,0 h (2,5 Tage), als Inhouse-Seminar, Hotel-Seminar oder in der Wallmeyer Akademie in Dortmund durchführbar. Alternativ bietet Wallmeyer das Training als Blended Learning an: 10,0 h (1,5 Tage) als Block-Seminar plus 6,0 h als Online-Schulung bei freier Zeiteinteilung.

Zertifikat: Wallmeyer HRM-TRAINER schließt die Zertifizierung als Hygiene-Berater für Arztpraxen ein.

  • Grundwissen: Erkennen und Benennen von Krankheitserregern, Beschreibung und Analyse von Infektionswegen, Beschreibung von Keimketten innerhalb des medizinisch-pflegerischen Versorgungssystems, Rechtliche Grundlagen und fachliche Quellen
  • Beratung: Erstellen ausgewählter Teilpläne eines Praxis-Hygieneplans, Auswahl geeigneter Desinfektionsmittel mit Fokus auf multiresistente Erreger, Erkennen von Hygienerisiken und potenziellen Infektionsquellen im medizinisch-ärztlichen Praxis- und Arbeitsalltag, Berücksichtigung indikationsspezifischer Hygienerisiken
  • Anwendung: Fachgerechte Haut-, Hände, Geräte- und Instrumentendesinfektion, Assistenz bei minimalinvasiven Eingriffen und pflegerischen Maßnahmen unter Hygieneaspekten
  • Umgang mit Störfaktoren bei der Seminardurchführung
  • Beurteilung der eigenen Trainingskompetenz durch Debriefing
  • Rechtliche, organisationale und fachliche Grundlagen für die Sicherstellung hygienischer Standards in der Arztpraxis
  • Krankheitserreger, Infektionswege und Keimketten
  • Prinzipien hygienischen Arbeitens: Prozesse und Materialien
  • Minimalinvasive und pflegerische Maßnahmen
  • Arbeitsschutz: Verwendung und Lagerung von Schutzausrüstung, Hautpflege
  • Unfallsichere und fachgerechte Entsorgung (potenziell) infektiöser Abfallstoffe
  • Durchführung von Hände-, Haut- und Instrumentendesinfektionen
  • Verfahren und Produkte zur Desinfektion und Sterilisation
  • Aufbau und Inhalt von Hygieneplänen
  • Durchführen von Praxisbegehungen unter Hygieneaspekten
  • Didaktische Aspekte der Seminardurchführung und Gruppenleitung

Indikationsspezifische Ausrichtung: Das Veranstaltungsformat ist grundsätzlich für jede Indikation möglich. Gerne überprüfen wir für Ihre konkrete Indikation die Möglichkeit eines individuell angepassten Veranstaltungskonzepts.

Onboard Life Support

Patientensicherheit auf Reisen – in Kooperation mit Lufthansa

Was bedeutet eine Flugreise für einen Patienten mit COPD? Welche Vorbereitung erfordert ein Langstreckenflug für Menschen mit einer chronischen Herz-Kreislauferkrankung? Was geschieht bei einem medizinischen Notfall „über den Wolken? Was kann ich als Arzt tun, wenn meine Hilfe an Bord gebraucht wird?

ON BOARD LIFE SUPPORT verbindet indikationsspezifische Informationen für Ärzte, die ihre Patienten sicher und gut vorbereitet auf Reisen schicken möchten mit einem einzigartigen Angebot: dem Training von Patientenbetreuungs-Szenarien im Lufthansa Aviation Training Center (LATC) an den Flughäfen Frankfurt, Berlin und München in interaktiven Fallbeispielen.

Teilnehmer: Niedergelassene oder in der Klinik tätige Fachärztinnen und -ärzte aller Fachrichtungen

  • Patientensicherheit: Aktualisierung des indikationsspezifischen Wissens mit Blick auf Reisetauglichkeit/Reisevorbereitungen von Patienten (Studienlage, Devices)
  • Training: Praktische Anwendung aktueller Standard Operating Procedures und Guidelines zur Patientenversorgung bei lebensbedrohlichen Erkrankungen und/oder Nebenwirkungen im Fallbeispiel unter realistischen Trainingsbedingungen (On-board).
  • Transfer: Von den Besten lernen – Übertragung von Aspekten der Sicherheitsphilosophie aus der Luftfahrt auf die Medizin.
  • Skills: Stärkung von Teamkompetenz und Zusammenarbeit durch Reflektion der Erfahrungen/Ergebnisse der simulierten Versorgung eines Notfallpatienten.
  • Wissen: Kennenlernen der technischen, medizinischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für Patienten mit definierten Indikationen

Indikationsspezifische Ausrichtung: Das Veranstaltungsformat ist grundsätzlich für jede Indikation möglich. Gerne überprüfen wir für Ihre konkrete Indikation die Möglichkeit eines individuell angepassten Veranstaltungskonzepts.

M2M

Überraschend anders: indikationsbezogene Schulungskonzepte zur Verbesserung der Patientensicherheit

Viele innovative Therapien fordern von den am Behandlungsprozess Beteiligten ein hohes Maß an fachlichen und kommunikativen Kompetenzen. Mit Blick auf die Patientensicherheit stehen heute Faktoren wie Compliance und Adhärenz immer öfter im Vordergrund. Wallmeyer bietet pharmazeutischen Unternehmen, die hier neue Tätigkeitsschwerpunkte sehen, indikationsbezogene Schulungskonzepte an, die neue Wege gehen.

Dabei steht M2M – made to measure – für maßgeschneiderte Lösungen: Auf der Grundlage einer eingehenden Beratungsphase entwickelt Wallmeyer zielgruppenadaptierte Fortbildungskonzepte einschließlich der Ausgestaltung von Präsentations- und Schulungsmedien. Die Durchführung der Schulungen sowie begleitender Workshops ist Teil des Dienstleistungsangebots von Wallmeyer: Speziell geschulte Referenten vermitteln indikationsspezifische Skills ebenso wie Methoden der Begleitung und Führung von Patienten zur Verbesserung von Compliance und Adhärenz.    

Zielgruppe: Verschreiber/Anwender von Therapien mit besonderen Anforderungen an Compliance/Adhärenz sowie den Einsatz spezieller medizinischer Techniken

Format, Dauer und Umfang der Schulungen richten sich nach den Anforderungen des Auftraggebers/der therapeutischen Anwendung.

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